soundwaves

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soundwaves – Reihe zur Klangkunst – Ausstellung

Therapeutische Hörgruppe Köln

Esoeder 2017 – 2018
Zwei Lautsprecher-Raum-Körper, Elektroakustische Klangtexturen

ERÖFFNUNG
13. Juli 2018  || Fr 19 h

ÖFFNUNGSZEITEN:
Sa 14. Juli,  14 – 17 h

So 15.Juli, 13 – 16 h
15 h Finisssage: Lob der Erdbeere

Eintritt frei

Therapeutische Hörgruppe Köln – Esoeder (2017 – 2018)
Die „Esoeder“-Klangobjekte der Therapeutischen Hörgruppe Köln bestehen aus Zwölfflächner-Polyedern mit je einer separaten Steuereinheit. Formal sind sie als Rhombendodekaeder und als Tetartoid realisiert. Beides sind Polyedervarianten des klassischen Dodekaeders, der zu den fünf platonischen Körpern zählt. Sie nutzen das Prinzip der „Endophonie“ – Klänge aus einem „Inneren“ für ein „Äußeres“ zu kulminieren.

 

Die energetische Bündelung der Schallenergie speziell produzierter Klänge und Klangkombinationen (bspw. somatische Lautproduktion oder semantische Sättigung) führt hierbei zu ähnlichen Wahrnehmungseffekten, wie sie durch spezielle Mentaltechniken erreicht werden können. Auf den zwölf Flächen der Dodekaeder-Körper sind jeweils nach innen ausgerichtete Lautsprecher angebracht. Im Schwingungszustand werden Kulminationspunkte aus sonischer Energie im auralen Zentrum der Esoeder-Objekte aktiviert.

Die Therapeutische Hörgruppe Köln sind Tobias Beck, Tobias Grewenig, Volker Hennes, Svann E. Langguth und Dirk Specht. Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit sind Entwicklung und Umsetzung konzeptueller Methoden in den Bereichen Klangkunst und Elektroakustische Musik. In Installationen, Performances und Konzerten werden bevorzugt ortsspezifische Charakteristika in den Arbeiten untersucht, integriert und thematisch weiterentwickelt. Von besonderem Interesse ist dabei für die Gruppe die Relation zwischen Klangereignis, Hörerposition und auditiven Wahrnehmungsphänomenen.
www.therapeutischehoergruppekoeln.de

 

soundwaves – Reihe zur Klangkunst – Ausstellung

soundwaves stellt in einer Veranstaltungsreihe zu akustischer Kunst Interpretationen von Lautsprechern als Instrument vor, Raumbezogene Lautsprecheranordnungen, inszenierte Präsentationen im öffentlichen Raum. Im Zentrum der für soundwaves entwickelten neuen Klangstücke, stehen Lautsprechersysteme, z.B. unterschiedliche Konsumerlautsprecher in privaten Wohnungen, ein Designlautsprechersystem sonic chair, wetterfeste Mehrkanal Lautsprecher, neu entwickelte Lautsprecher-Skulpturen,die hervorgegangen sind aus der Klang- und Materialforschung.Besucher und Zuhörer erwartet ein nicht alltägliches Raum-Hör-Erlebnis, sie können Raumakustik, Schallreflexion durch Lautsprecher-Instrumente in Klanginstallationen erleben, aber auch, welche Einflüsse haben Architekturen, öffentliche Orte und Plätze auf Hörerlebnisse. (Georg Dietzler)
Kurator soundwaves: Georg Dietzler
www.gerngesehen.de
Dank den Förderern der Reihe zur Klangkunst soundwaves: Musikfonds e.V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kunststiftung NRW, Kulturamt der Stadt Köln, den Kooperationspartnern Schilling Architekten/ KYOTOBAR.

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